Armin Hohenadler

Ironman/Ultraläufer

Yukon Arctic Ultra 2013

Posted by armin on Februar 14th, 2013

Yukon Arctic Ultra „The toughest Race on Earth”

Der Yukon Arctic Ultra ist ein Lauf über 42,2km, 100M bis Braeburn (161km), 300M Pelly Crossing (480km) oder 430M Dawson City (690km). Die Strecke folgt größtenteils dem Yukon Quest, einem der längsten und härtesten Hundeschlittenrennen der Welt. Hier jagen die “Musher” mit ihren Huskies über 1.000 Meilen nach Fairbanks, Alaska. Ein großer Teil des Trails führt über den gefrorenen Yukon River, sonst geht’s über viele Berge, Seen und durch endlose Wälder. Alternativ kann man hier auch mit Mountainbike oder Langlaufski auf den vier Streckenlängen starten!

 Die größte Schwierigkeit bei diesem Rennen sind die arktischen Temperaturen von bis zu mehr als -40° Grad, aber natürlich auch die Distanzen, die absolute Wildnis und der Non-Stopp Rennmodus kommen erschwerend hinzu.

Ja ich muss zugeben, ich trage schon lange die Gedanken an dieses Rennen mit mir herum und die letzten Jahre wurde es immer konkreter. Für mich war klar, wenn ich soweit reise und so einen immensen Aufwand betreibe, möchte ich mehr als 100 Meilen. So entschließe ich mich, bei den 300M zu starten.

Nach langer Vorbereitung im Laufen zur bzw. von der Arbeit und in den heimischen Bergen, sowie Kraftausdauertraining unter optimalen Bedingungen im Gesundheits-Zentrum Chiemgau in Traunstein, ist es endlich fast soweit. Jetzt stellt sich noch die Herausforderung, was ist wirklich lebensnotwendig, optimal, ausreichend, wichtig an Ausrüstung für dieses Rennen. Eine endlos lange Liste und das soll alles in ein Gepäckstück? Es ist geschafft, nicht alles in drin, denn mein Handgepäck ist voller Travellunch Packungen, Ultra Sports Riegel, Nüsse usw., womit auch hier die Grenzen mehr als erreicht sind.

Take OFF: Am 31. Januar startet meine Reise von Salzburg über London, Vancouver und schließlich nach Whitehorse, wo ich nach 23 Stunden in der eisigen Kälte Kanadas  um 1 Uhr früh an komme. Für mich heißt es nun erst mal warten, da ich erst um 8 Uhr bei meiner Unterkunft einchecken kann. Ich nutze die Zeit, meine „Drop Bags“ (Taschen mit Verpflegung, Ersatzbekleidung für bestimmte Checkpoints) zu packen und meine Ausrüstung zu sortieren. Am Vormittag besorge ich mir meinen Leih Pulka (Wannen-Schlitten), mit dem ich im Rennen meine Ausrüstung hinter mir herziehe. Dann mache ich mich auf den Weg, noch die restliche Ausrüstung zu besorgen! Schreck! In dem Outdoor Laden gibt es keine Neo´s mehr! Das sind wasserdichte Überschuhe, die man im Rennen braucht, wenn es zu so genannten „Overflow´s“ (Überflutungen des Trail mit Eiswasser) kommt. Nach hin und her, hatte ich doch noch Glück, einem Athleten sind die bestellten Schuhe zu klein und für mich passend! Nachmittags nehme ich beim Indoortraining teil, hier wird genau erklärt, wie man sich bei großer Kälte und den bestehenden Gefahren verhält. Am Abend starten wir zu einem Outdoortraining, wo ich die Ausrüstung noch mal testen kann, wir laufen ca. 1 h raus in den Wald, hier heißt es dann, jeder soll so schnell wie möglich Feuer machen, Wasser kochen und seinen Schlafplatz einrichten. Hier geht so richtig der Rauch auf!!! Bei mir klappt fast alles gut, nur mein Gasfeuerzeug ist bereits gefroren, da geht nichts mehr, aber ich habe noch wasserdichte Streichhölzer dabei. Am nächsten Morgen ist das offizielle Racebriefing  und im Anschluss gehen viele von uns zum Start des Yukon Quest, wo sich fast die ganze Stadt trifft, um diesem Ereignis beizuwohnen. Wenn die Gespanne mit bis zu 14 Hunden, sich auf den Weg von 1000 Meilen nach Alaska machen. Irre! Nach einigen Starts (alle 2 min) mache ich noch eine Runde durch die Stadt, um die letzten Kleinigkeiten für das morgige Rennen zu besorgen. Danach bepacke ich meinen Pulka, puh, das wird eng, soviel Sachen! Um 17 Uhr ist zum Racedinner geladen, das Büfett ist sehr schön angerichtet und schmeckt ausgezeichnet. Aber langsam steigt auch die Spannung an das Rennen. Ich gehe früh ins Bett und kann auch gut schlafen.

3. Februar morgens um 7 Uhr frühstücke ich, verstaue noch die letzten Sachen und bringe den Pulka nach draußen. Um halb zehn starte ich zum Race Hotel, hier stehen schon viele Teilnehmer davor und machen sich bereit. So ziehen wir gemeinsam quer durch die Stadt zum Start, wo gestern der Yukon Quest startete. Robert Pollhammer, der Veranstalter, macht noch ein gemeinsames Startfoto, bevor auch schon der „Countdown“ läuft.

Ich stehe fast ganz vorne, 10:30 Uhr, Start! Ich laufe los, endlich!  Es macht wirklich Spaß, aber es ist sehr warm, 0° Grad und dadurch der Weg sehr weich. Ich sinke bei jedem Schritt im Schnee ein, das kostet viel Kraft, die Muskulatur wird extrem belastet, da man immer den Fuß ausgleichen muss, um nicht wegzurutschen und umzuknicken. Ich komme aber gut voran, fühle mich gut, es ist ein wunderschöner Tag und ich genieße die traumhafte Landschaft. Für den Marathon ist bei ca. Kilometer 20. ein Boxenstopp, ich glaub ich sehe nicht richtig, hier sind Cheerleaders, einige harte „Canadian Girls“, die im Bikini Oberteil bei 0° an der Strecke stehen und die Läufer anfeuern. Cool! Für mich sind es noch gut 20. Km bis zum ersten Checkpoint, dem Marathonziel, wo ich auftanken kann! Durch den weichen Schnee, ist es schwer, den schweren Pulka zu ziehen. Als ich zum Trinken halte, kontrolliere ich die Zugleinen und stelle mit erschrecken fest, dass diese an der Befestigung bereits zur Hälfte durchgescheuert sind. Ich ziehe die Leinen nach, dass diese nicht an der gleichen Stelle weiterscheuern und laufe weiter. Werde mir am CP1 eine andere Befestigung suchen müssen. Der Trail verläuft teilweise auf dem Yukon River, wo teils weniger Schnee liegt und der Untergrund fest ist. Hier geht es super zu laufen, viel leichter, aber nach paar Kilometer kommt wieder weicher Schnee. Ich genieße die ewige Weite und muss immer wieder an meinen verstorbenen Vater denken, denn der hatte immer den Traum, mit dem Hundeschlitten durch Kanada zu reisen. Ich war noch ein kleiner Junge, als er mir davon erzählte und er zeigte mir damals ein Prospekt darüber. Aber er entschied sich damals, das Geld in den Umbau seines Hauses zu stecken und konnte sich diesen Traum leider später nicht mehr erfüllen. Nun laufe ich auch für Ihn durch die Wildnis Kanadas in Gedenken an Ihm.

Ich bin immer noch gut unterwegs, aber merke, dass meine Füße bereits total aufgeweicht sind und sich nicht wirklich gut anfühlen. Plötzlich kommt eine Markierung im Schnee „CP1“. Ich biege ab und im tiefen Schnee geht’s einen steilen, kurzen Anstieg hoch. Oben sehe ich in der Ferne eine kleine Hütte, wo ein paar Leute stehen, das muss es sein! Bei meiner Ankunft, werde ich freundlich Begrüßt, es gibt Suppe, Sandwitsch, Kuchen und heiße Schokolade, das tut jetzt wirklich gut. Das war wohl mein längster Marathon, mit bald 5 ½ Stunden.

Nach dem Essen verknote ich die Zugleinen neu, jetzt darf nichts mehr scheuern! Es kommen nach und nach die Nächsten an und ich mache mich startklar (16:34 Uhr). Ich habe nun ca. 53 km vor mir, bis ich den nächsten Checkpoint  erreiche. Der Weg biegt nun bald ab vom Yukon River in Richtung Berge. Leider ist der Trail immer noch sehr weich und es ist schwer, voran zu kommen. Ich wechsel meine Schuhe und Strümpfe, um damit meine Füße trocken zu bekommen, aber ich habe bereits die ersten Blasen und sehe meine aufgeweichten Füße. Ich laufe weiter, eigentlich war mein Plan, die erste Nacht durch zu laufen und erst in Braeburn (CP3), dem100 Meilen Ziel, eine längere Pause zu machen. Aber jetzt heißt es gut in CP“ zu kommen und hier eine längere Pause zu machen, damit meine Füße trocknen und ich die Blasen behandeln kann. Nach ca. 5 ½ Stunden, 20 km vor CP2, fällt mein GPS aus und so habe ich keine Kontrolle mehr, wie lange ich noch durchhalten muss. Die Füße brennen wie verrückt! Plötzlich taucht von hinten in weiter Ferne ein Licht auf und kommt näher, bis es mich einholt. Einer der 2 gestarteten Mountainbiker, diese haben es dieses Jahr besonders schwer, im weichen Schnee und müssen viel schieben. Ich wünsch Ihm noch viel Glück und er verschwindet in der Dunkelheit. Ich kämpfe mich weiter, immer wieder steil nach oben und wieder abwärts, hier schießt mir immer wieder die Stange vom Zuggestell in den Rücken. Ich halte immer mal wieder für eine kurze Pause, esse Nüsse oder Geräuchertes, welches ich extra von Zuhause mitgebracht habe. Mein Getränkevorrat, 2 große Thermokannen und eine 2L Trinkblase, die ich am Körper trage, damit sie nicht einfrieren kann, neigt sich dem Ende. Wenn es nicht reicht, muss ich den Kocher raus holen, um Schnee zu schmelzen. Der ständige Schmerz meiner Fußsohlen macht mich langsam zu schaffen, ja Schneeschuhe wären bei diesen weichen Untergrund besser gewesen, aber habe ich nicht mit! Ich komme an eine Abzweigung, wohin? Einmal führ der Weg abwärts oder den Berg hoch, entschließe mich für rauf. Nach kurzer Zeit sehe ich eine Laterne in der Ferne, träum ich? Nein, es steht ein Mann mit einer Laterne und als ich näher komme, sehe ich auch zwei Zelte (CP2)! Super, ich bin da, die Uhr zeigt 3:10, ich war fast 11 Stunden auf dem zweiten Teilstück.

Ich parke meinen Pulka etwas abseits, um dann dort zu schlafen. Ich hole Socken, Teller, Besteck usw. raus und nix wie rein, ins warme, kuschlige Essenszelt. Es gibt leckeren Eintopf. Bald kommt auch schon die führende Frau ins Zelt, isst schnell und verschwindet wieder in der Dunkelheit. Ja das würde ich auch gerne (was wohl keiner versteht), aber ich muss nun meine Füße trocknen, die Blasen Behandeln und hoffen, dass es nicht so schlimm ist, wie es sich anfühlt. Also raus und mache das Lager zurecht, rein in den Schlafsack. Ich blicke kurz auf meine Fußsohlen, alles total aufgeweicht und viele, viele Blasen. Ich schlafe sofort ein und als ich aufwache, wird es bereits langsam hell. Behandel meine Blasen, packe zusammen, fülle heißes Wasser auf und esse noch eine doppelte Packung Travellunch Müsli. Fühle mich sehr gut, verstaue noch restliche Ausrüstung und so mache ich mich um 8 Uhr wieder auf den Weg nach Braeburn. Die Füße brennen schon nach kurzer Strecke, ich muss sehr vorsichtig gehen, denn sobald ich seitlich beim Auftreten wegrutsche, waren die Schmerzen kaum erträglich, obwohl ich Schmerzen eigentlich gut aushalten kann! Ich gehe immer weiter und weiter, an ein Laufen war nicht mehr zu denken. Nur abwärts humpel ich schnell den Berg runter, da der Pulka von hinten richtig schiebt. Ich bleibe immer mal wieder stehen, esse und trinke, aber muss mich immer wieder sehr überwinden, weiter zu gehen. Es ist ein wunderbarer Tag, die Sonne scheint und die Landschaft um mich, zeigt sich von der besten Seite. Leider muss ich immer sehr konzentriert gehen und genau darauf achten, wo ich hin trete, da ich sonst wegrutsche! Es ärgert mich, da ich so die Natur kaum genießen kann, auf die ich mich so sehr, bei diesen Rennen gefreut hatte. Ich suche mir wenigstens bei den Pausen immer ein schönes sonniges Plätzchen und genieße den Ausblick! Ich treffe den ganzen Tag auf fast keinen, nur zweimal paar Skidoo Fahrer, die auf der Strecke unterwegs sind und dann Mark aus England, wir holen uns immer wieder ein und entschließen uns gemeinsam zu gehen. Ich dachte, ich könnte mich so etwas besser von den Schmerzen ablenken. Mark geht gleichmäßig mit großen Schritten voran und ich komme nicht wirklich mit dem Tempo zurecht. Nach einer halben Stunde wechseln wir, ich gehe voran, aber ich merke, dass ich einfach langsamer gehen muss, damit es weniger schmerzt! So sage ich zu Mark, er soll weiter gehen, und ich bedankte mich für die Zeit mit Ihm. Mir wird immer mehr bewusst, dass ich eigentlich nicht mehr auftreten kann, nur noch Schmerzen, setze mich auf den Pulka und bin traurig. Ich hatte mich so auf die Zeit hier, das Rennen gefreut und jetzt muss ich wohl aufgeben. Ich stehe auf und wie bestellt kommen 2 Männer mit Skidoo´s in meiner Richtung, bleiben stehen und fragt, ob ich ok bin? Ich sage ja und weg sind sie! Noch ca. 25 km. Ich konnte es noch nicht beenden, so gehe ich weiter, dann denke ich mir, sollte noch mal einer in meine Richtung mit dem Skidoo kommen, fahr ich mit. Ich war fast eine Stunde unterwegs, da kommt mir ein Mann mit Skidoo entgegen, bleibt stehen, fragt, ob ich einen Teilnehmer mit grünem Schlafsack gesehen habe, er soll ihn retten! Ich habe keinen gesehen. Er fragte ob ich ok bin, ich sage, dass meine Füße voller Blasen sind und mir nicht gut geht. Er meinte, er sucht nun den Anderen und wenn er zurück kommt, nimmt er mich mit. So gehe ich wieder weiter, es wird bereits Nacht, der Trail ist immer noch weich. Ich werde müde, die Füße brennen, als würde ich durchs Feuer laufen. Dann dachte ich mir, wenn ich schon nicht mehr weiter machen kann, dann möchte ich wenigstens noch eine Nacht im der Wildnis schlafen. Ich war in einem dichten Wald, dachte, sobald eine kleine Lichtung kommt, schlage ich mein Lager auf. Paar Minuten weiter war es etwas lichter und so stoppe ich. Neben dem Weg war der Schnee sehr tief, so muss ich erst mal ausräumen, um nicht total im Schnee zu versinken. Als ich gerade meinen Schlafsack ausrolle, kommen 2 Teilnehmer näher und fragen, wie weit es noch bis CP3 ist. Ich antwortete 10 – 12 km. Dann erkennen wir uns erst, es sind Christian und Hanno. Hanno geht es nicht mehr gut, dann meinten sie, bleiben wir doch zusammen und so schlagen auch sie ihr Lager auf. Ich freute mich über die Gesellschaft, denn wir kannten uns schon vom Flughafen und die Tage vor dem Rennen. Um ca. 21 Uhr schlafen wir ein, es war eine wunderschöne, sternenklare Nacht. Wir wachen fast zeitgleich so halb 6 Uhr auf und beschließen aufzubrechen. Also alles wieder einpacken! Es ist eiskalt, wir hatten über die Nacht einen Temperatursturz von -30°! Puh! Jetzt schnell warm werden, ich spürte meine Finger kaum noch, schüttelte sie immer wieder, bewegte die Arme im Kreis. Langsam kommt wieder ein Gefühl in die Hände. Ich muss mich ran halten, damit ich hinter den Beiden bleibe! Die Füße waren nicht mehr ganz so gereizt, aber es brennt schon wieder. Wir kommen aus dem Wald auf den Fluss, den wir queren. Die Sonne kommt schon langsam am Horizont und der Mond steht auf der anderen Seite ganz tief. Trotz der Kälte dachte ich, das Bild möchte ich gerne aufnehmen, bleibe stehen, aber durch die extreme Kälte war der Akku leer, schade. So, aber jetzt schnell, damit ich die Beiden wieder einhole, als ich dran war, geht es zwei steile Rampen abwärts, ich warte und als Christian runter läuft, knickte er um, humpelt weiter, ich rufe, alles ok? Er sagte ja, ok! Ich laufe runter, Christian hatte echt Glück! Paar Kilometer vor Braeburn holen wir Nicole ein, die bereits mit Atemmaske (gegen die kalte Luft) unterwegs war. So kommen wir alle zusammen am Truckstopp, dem CP3 an. Wir freuen uns, es geschafft zu haben, die ersten 100 Meilen, auch wenn für 2 von uns es auch wohl das Ende ist.

Als wir rein gehen, ist hier einiges los, ein typischer, vollbärtiger Biker, der Chef, begrüßt uns freundlich. Wir bestellen alle den „Super Burger“ und eine Coke. Langsam packe ich meine Füße aus, um zu sehen, wie schlimm es wirklich ist. Für Hanno ist es klar, er steigt aus. Christian versucht mich zu überreden, nach Carmacks mit ihm zu gehen. Ja klar, liebend gerne, aber meine Fußsohlen sagten für mich klar nein. Mein Ende ist hier leider erreicht. Die Race Ärztin meinte, sie nimmt mich nicht aus dem Rennen, aber die vielen Blasen seien schon bedenklich. Nach einer Stunde gebe ich mein GPS Track, den man zur Kontrolle dabei hat, an Robert ab und bedankte mich für das tolle Rennen. Um 14 Uhr werden wir abgeholt und fahren nach Whitehorse zurück. Ich nehme mit Hanno zusammen ein Zimmer im High Country Inn und so verbringen wir mit zwei Betreuer aus der italienischen Schweiz noch paar Tage, bis ich meinen verfrühten Rückflug antrete.

Hier wird es noch mal spannend, denn ich habe in Vancouver nur eine Stunde zum nächsten Abflug und auch noch kein Ticket! Ich werde noch vor Abflug ausgerufen und bekomme die Info, wie ich es schaffen kann! Ein sogenannter Golfwagen soll bereit stehen! Super, wie peinlich! Als ich dann in Vancouver ankommen, heißt es, der Wagen ist für die beiden festeren Damen reserviert. Es ist nun auch noch Marie-Louise (hat auch die 100 Meilen gefinisht), die den gleichen Flug hat. So laufen wir los, so schnell es geht, in Richtung International Airport. Dann kommt uns plötzlich der nachgeorderte Golfwagen entgegen! Wir springen auf und los geht’s! Der Fahrer fährt wie wild quer durch den Flughafen! Cool! Zum Boarding sind wir an unserem Gate 58 und wir bekomme unser Flugtickets. Super! Braucht nur noch das Gepäck in Wien ankommen! Es geht am Ende alles gut.

Für mich war der „Yukon Arctic Ultra“ genau mein Rennen, wie es mir gefällt, leider konnte ich es nicht bis zum Ende ausleben. Für mich war es das erste Mal, nicht das Ziel zu erreichen, aber ich nehme es als Erfahrung und Stärke mit, zur richtigen Zeit aufhören zu können, bevor man wirklich ernstere Schäden davonträgt.

 Ich bedanke mich bei meinen Sponsoren (Salomon, Gesundheits-Zentrum Chiemgau, TV Traunstein, Erdinger Alkoholfrei, Ultra Sports, Travellunch, Leki) und meinen Freunden Denis, Alex, Peter und alle die in Gedanken bei mir waren, bei diesem wirklich coolen Rennen!

In diesem Jahr gelingt es letztendlich nur 2 der 18 gestarteten Teilnehmer, auf der 300 Meilen Strecke, das Ziel in Pelly zu erreichen.

Bericht Chiemseenachrichten

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Yukon Arctic

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Fuesse

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Hier ist der Link zum Verfolgen des  Rennens.

http://trackleaders.com/yukonultra13

Heute war der Start des Yukon Quest.

 

Ich bin gut angekommen und finde mich langsam zurecht.Größtes Problem  werden die Überflutung der Strecke sein

 

 

Bald ist es soweit! Der Start zum Yukon Arctic Ultra am 03.02.2013 um 10:30 in Whitehorse! Die Ausrüstung ist fast vollständig!!! Am 31. Januar geht der Flieger!

Ihr könnt soweit ich weis auf der Seite Yukon Arctic mich mit der Startnummer 310 verfolgen. Viel Spaß!!!

 

 

 

Die Vorbereitungen laufen: Die richtig Ausrüstung, Flug, Verpflegung, gezieltes Training im Gelände und optimales Kraftausdauer Training bei meinem Sponsoren Partner im Gesundheitszentrum Chiemgau.

Bilder vom Training!

 

Gesundheitszentrum-chiemgau

Yukon Arctic